Refund policy
Widerrufsrecht des Verbrauchers gemäß § 11 FAGG
1.1. Widerrufsrecht
Der Kunde, der Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) ist, kann von einem außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmers geschlossenen Vertrag (zB im Online Shop) oder von einem Fernabsatzvertrag – so keine gesetzliche Ausnahmeregelung greift – innerhalb von vierzehn Kalendertagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Kalendertage. Sie beginnt bei Verträgen über digitale Inhalte mit dem Vertragsabschluss. Es genügt, wenn der Verbraucher (Kunde) die Widerrufserklärung innerhalb der Frist abgesendet hat.
Die Widerrufserklärung kann mittels dem unten angeführten Muster-Widerrufsformular auch elektronisch erfolgen. Wird mit der Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten vorzeitig vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen, und stimmt der Verbraucher dem zu und wird über den Verlust des Widerrufsrechts informiert, hat der Verbraucher kein Widerrufsrecht.
1.2. Folgen des Widerrufs
Tritt der Verbraucher vom Vertrag zurück, so hat Zug um Zug (soweit anwendbar)
- der Unternehmer die vom Verbraucher (Kunden) geleisteten Zahlungen einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Verbraucher eine andere Art der Lieferung als die von Unternehmer angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat) zu erstatten und den vom Verbraucher auf die Sache gemachten notwendigen und nützlichen Aufwand zu ersetzen, sowie
- der Verbraucher die empfangene Ware zurückzustellen und dem Unternehmer ein angemessenes Entgelt für die Benützung, einschließlich einer Entschädigung für eine damit verbundene Minderung des gemeinen Wertes der Ware, zu zahlen.
- Der Verbraucher hat die unmittelbaren Kosten der Rücksendung selbst zu tragen.
- Tritt der Verbraucher von einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten zurück, so trifft ihn für bereits erbrachte Leistungen des Unternehmers keine Zahlungspflicht.
1.3. Muster-Widerrufsformular
Wenn der Kunde den Vertrag widerrufen will, kann auch folgendes Formular verwendet werden:
„Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Nutzung der […] Plattform.
Vertragsabschluss/Kauf am …
Name des/der Verbraucher(s) …
Anschrift des/der Verbraucher(s) …,
Datum…
Unterschrift des/der Verbraucher(s)“
Der ausgefüllte Text kann per Post oder E-Mail übermittelt werden:
Sase‘s
Sandra Wagenhammer
Buchbergstraße 17
5270 Mauerkirchen
Österreich
info@sases.shop
1.4. Ausnahmen
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Lieferung,
· deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat und die innerhalb der Rücktrittsfrist auftreten können,
· Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind,
· Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,
· Waren, die versiegelt geliefert werden und aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder aus Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind, sofern deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,
· Waren, die nach ihrer Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden,
· alkoholische Getränke, deren Preis bei Vertragsabschluss vereinbart wurde, die aber nicht früher als 30 Tage nach Vertragsabschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat,
· Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware, die in einer versiegelten Packung geliefert werden, sofern deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,
· Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierte mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen über die Lieferung solcher Publikationen,
· die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden sollen, wenn der Unternehmer mit der Vertragserfüllung begonnen hat, wobei in jenen Fällen, in denen der Verbraucher nach dem Vertrag zu einer Zahlung verpflichtet ist, das Rücktrittsrecht nur entfällt, wenn überdies
o der Verbraucher dem Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Rücktrittsfrist ausdrücklich zugestimmt hat,
o der Verbraucher bestätigt hat, zur Kenntnis genommen zu haben, dass er durch den vorzeitigen Beginn der Vertragserfüllung sein Rücktrittsrecht verliert, und
o der Unternehmer dem Verbraucher eine Ausfertigung oder Bestätigung nach § 5 Abs. 2 oder § 7 Abs. 3 FAGG zur Verfügung gestellt hat.